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Die Zinsschmelze erwischt die Tagesgeldkonten

Kategorie: Finanzen - eingestellt am: 18.05.2009 06:13 Uhr

Wer in dieser Zeit nach einer sicheren und flexiblen Anlagemöglichkeit sucht, für den sich Tageszeitkonten wahrscheinlich die beste Möglichkeit. Doch leider hat das Zinstief auch die Tagesgeldkonten erwischt. Wer derzeit erfolgsversprechende Anlagemöglichkeiten im Tagesgeldbereich muss derzeit entweder auf Lockvogelangebote zurückgreifen oder sein Geld in den Niederlanden anlegen. Hier sind die Zinsen derzeit am höchsten. Selbst das europäische Ausland ist allerdings von rapiden Zinseinbußen nicht verschont geblieben. So setzte die Niederländische NIBC direct die bisherigen Zinsen auf Tagesgeldkonten von 4,5% auf immer noch, im Vergleich zu Deutschen Banken, satte 4,0% herab. Nicht so das ideale fürs Taschengeld. Die Credit Europe senkte ihre Zinsen von 3,8% auf 3,3%. In Deutschland locken die Banken mit Angeboten für Neukunden, wobei die Zinsen nach ein paar Monaten denen, der alteingesessenen Bankkunden angepasst werden. Hier geben derzeit die Frankfurter Sparkassen Tochter 1822direkt mit 3,25% und die comdirect Bank mit 4,0% für Sparer mit einem Anlagebetrag über 10.000 Euro die attraktivsten Lockvogelangebote ab. Seit Oktober 2008 als es für Tagesgeldanlagen durchschnittlich noch 3,33% zu holen gab, ist der Durchschnitt bis heute auf magere 1,81% abgesackt.